Deutliche Klatsche gegen Frauenfeld
Zum Abschluss der Hinrunde konnten wir die Red Lions aus Frauenfeld empfangen. Nach dem engen Sieg gegen die Gators, sollte natürlich an dieses Erfolgserlebnis angeknüpft werden.
Das Spiel begann unterhaltsam, mit Ballbesitzphasen beider Seiten, aber ohne, dass eines der Teams sich gute Torchancen erarbeiten konnte. Dies änderte sich nach vier Minuten, als Frauenfeld gefährlich im Torraum auftauchte. Zwar konnte der erste Schuss noch entschärft werden, doch der zweite Versuch fand den Weg in die Maschen. Die Laupener liessen sich davon nicht gross beeinflussen und konnten sich in der Folge mehrere gute Gelegenheiten erarbeiten. Doch statt des Ausgleichs, fiel das nächste Tor auf der anderen Seite. In der zehnten Minute konnte ein schlecht getroffener Ball, an den Laupenern vorbei, zum 0:2, ins Tor rollen. Während einer guten Offensivphase Laupens, konnte die Frauenfelder einen Konter starten, der in der 14. Minute zum 0:3 führte. Doch nun kam es richtig dicke. Innerhalb der nächsten zwei Minuten konnte Frauenfeld noch zwei weitere male treffen. In beiden Fällen konnte Laupen den Ball nicht entschärfen und lies dem Gegner zu viel Platz, wodurch es nach 15, 0:4, und nach 16 Minuten 0:5 stand. Nach dem 0:5 wechselte Laupen den Torhüter und konnte es vermeiden komplett abgeschlachtet zu werden. Doch kurz vor Drittelsende konnte Frauenfeld noch auf 0: erhöhen.
Laupen konnte sich schütteln und startete deutlich besser als zuvor, ins 2. Drittel. Dies zeigte sich in mehr offensiven Gelegenheiten und einer verbesserten Defensivleistung. Hilfe kam auch durch eine Überzahlsituation, ermöglicht durch ein Handspiel. Dieses Power-Play konnte Andreas Gahlert auf Zuspiel von Noel Keller mit einem Fernschuss in das erste Laupener Tor ummünzen (29. 1:6). In der 31. Minute konnte Jarkko mit einer Willensleistung zum 2:6 nachlegen. In der Folge hatte Frauenfeld auch Chancen, doch waren auf Laupener Seite mehr davon. Doch bis zur nächsten Pause, konnten beide Teams nicht mehr erfolgreich sein.
Das letzte Drittel startete wieder wie das vorherige aufgehört hatte, mit Chancen beider Seiten. Doch in der 43. Minute konnte Sebastian Senn einen Freistoss von Marc Treichler sehenswert zum 3:6 verwerten. Alles sah danach aus, dass Laupen das schlechte erste Drittel wieder gut machen könnte. Doch nur zehn Sekunden nach Wiederanpfiff konnte Frauenfeld einen Fehler im Laupener Aufbauspiel bestrafen und stellte die alte Differenz wieder her (3:7). Nun wurde es leider nicht besser. In der 45. Minute fiel das 3:8, gefolgt vom 3:9 in der 47. Minute. Den Schlusspunkt konnte Frauenfeld in der 52. Minute mit einem gut Platzierten Fernschuss setzen. Nach dem 3:10 bemühte sich Laupen zwar noch Ergebniskosmetik zu betreiben, konnte den gegnerischen Torhüter aber nicht mehr überwinden.
Das schlechte erste Drittel erwies sich im Nachhinein als zu grosse Hypothek, um das Spiel noch zu drehen. Zwar zeigte Laupen zwischendurch, dass man es besser kann, doch ist es doch ein Spiel zum Vergessen. Somit ist der Anspruch, zuhause im Spiel gegen Bülach, einen Tag später, eine deutliche Reaktion zu zeigen.
UHC Laupen ZH – Red Lions Frauenfeld 3:10 (0:6, 2:0, 1:4)
Sporthalle Elba, Wald ZH. 97 Zuschauer. SR Gyger/Würmlin.
Tore: 5. T. Lüchinger (N. Marolf) 0:1. 10. F. Egli (N. Bötschi) 0:2. 14. N. Forster (J. Kuutsa) 0:3. 16. S. Baumann (N. Gassmann) 0:4. 17. N. Marolf (N. Bötschi) 0:5. 20. J. Schneider (N. Koller) 0:6. 29. A. Gahlert (N. Keller) 1:6. 31. J. Aavaharju (L. Ylikarjula) 2:6. 43. S. Senn (M. Treichler) 3:6. 43. L. Lorenz 3:7. 45. N. Koller 3:8. 47. T. Lüchinger (S. Beck) 3:9. 52. S. Mazzotta (J. Kuutsa) 3:10.
Strafen: keine Strafen. 1mal 2 Minuten gegen Red Lions Frauenfeld.
Knappe Niederlage nach beherztem Auftritt
Nach der Klatsche am Samstag gegen den Aufsteiger aus Frauenfeld, waren die Laupener Herren auf Wiedergutmachung aus und durften am Sonntag erneut ein Heimspiel austragen. Dass der gewünschte Rebound nicht einfach werden wird, waren sich die Hausherren aber bewusst. Denn mit Floorball Bülach gastierte ein Brocken mit konstanter Präsenz an der Tabellenspitze und viel individueller Qualität.
Mit neu formierten Linien und Fokus auf der Freude am Spiel, wollten die Laupener den selbst auferlegten Druck etwas lösen, befreiter aufspielen, um endlich aus dieser „Baisse“ zu finden.
Der Start war auf beiden Seiten eher fehlerhaft, doch trotz zweitem Spiel an diesem Wochenende mit viel Intensität und Biss. So hatten die Bülacher zwar mehr Spielanteile und schlichen sich immer wieder in den Rücken der heimischen Verteidiger, doch die Box stand gut, verteidigte solidarisch und falls doch mal ein Ball durchsickerte, war ein gut aufgelegter Chartier zur Stelle. Aber auch der UHC Laupen zeigte sich Offensiv und konnte nach 13 Minuten durch Steinhardt (Senn) in Führung gehen. Knapp fünf Minuten später wollte Ylikarjula (Aavaharju) seine Schusskraft demonstrieren und hielt gefühlt von der Mittellinie einfach mal drauf – 2:0! Bülach konnte danach zwar noch auf 2:1 verkürzen, trotzdem gingen die Hausherren mit gutem Gefühl in die Kabine, war man doch definitiv im Spiel.
Das zweite Drittel war dann Ereignisreich; Geprägt von Emotionen, Strafen und Toren. Meier konnte in der ersten Minute des zweiten Durchganges ausgleichen, ehe Hofmann die Gäste erstmals in Führung brachte. Ribi antwortete dann mit viel Zug nach vorne, erhielt den Querpass von Aavaharju und glich die Partie wieder aus. Bülach zeigte sich aber eiskalt und bestrafte die Laupener für die kommenden Fehler. Auch dank zwei Strafen erzielten die Gäste drei Tore innert zwei Minuten und konnten sich so ein bisschen Luft verschaffen. Die Laupener zeigten sich aber mit viel Herz und Kampfgeist, so dass Aaltio (Ylikarjula) nach einem wunderschönen Konter wieder Auftrieb und Anschluss brachte. Als dann Vontobel nach einem Energieanfall über das ganze Feld lief und den Torhüter ausguckte, war das Spiel zwei Minuten vor Drittelsende wieder völlig offen.
Im letzten Drittel war dann beiden Mannschaften das lange Wochenende anzusehen. Dennoch wurde auf beiden Seiten defensiv diszipliniert gearbeitet und nicht viel zugelassen. Bülach traf nach knapp 45 Minuten dann zwar zum 5:7, doch Laupen erarbeitete sich immer mehr Spielanteile und Torchancen. Aavaharju traf dann auf Zuspiel von Ribi zum erneuten Anschlusstreffer sechs Minuten vor Spielende. Laupen versuchte nochmals alles, doch auch mit einem sechsten Feldspieler wollte der Ausgleich nicht mehr gelingen.
Wieder einmal muss man sich mit einem Tor unterschied geschlagen geben. Auch in diesem Falle ist dies sehr bitter, doch schien sich die Mannschaft gefangen zu haben nach den schwierigen letzten Wochen mit einigen ärgerlichen Niederlagen. Die Chance den Aufwärtstrend zu zeigen, kommt bereits am Samstag auswärts gegen die Rheintal Gators. Das nachgeholte Hinrundenspiel von letzter Woche entschied der UHC Laupen mit 8:7 für sich. Es darf also eine spannende Partie erwartet werden.
UHC Laupen ZH – Bülach Floorball 6:7 (2:1, 3:5, 1:1)
Sporthalle Elba, Wald ZH. 123 Zuschauer. SR Luder/Müller.
Tore: 14. F. Steinhardt (S. Senn) 1:0. 18. L. Ylikarjula (J. Aavaharju) 2:0. 20. S. Koller (N. Bregenzer) 2:1. 21. C. Meier (C. Meyer) 2:2. 26. Y. Hofmann (N. Bregenzer) 2:3. 28. B. Ribi (J. Aavaharju) 3:3. 30. M. Hottinger (C. Meier) 3:4. 30. M. Cockerill 3:5. 32. M. Hottinger (C. Meier) 3:6. 36. A. Aaltio (L. Ylikarjula) 4:6. 38. A. Vontobel 5:6. 45. M. Cockerill (M. Schmid) 5:7. 55. J. Aavaharju (B. Ribi) 6:7.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen UHC Laupen ZH. 2mal 2 Minuten gegen Bülach Floorball.