Überlegene Ameisen

Vor dem Spiel wurden die Spielerinnen durch Kempf zwar darauf hingewiesen, dass die Red Ants wohl wie die Feuerwehr loslegen würden, genützt hat das darauf einstellen leider wenig. Kaum hat das Spiel begonnen, übernahmen die roten Ameisen das Spieldiktat. Mit ihrer Schnelligkeit und physischen Präsenz waren die Laupnerinnen zu Beginn stark überfordert. So stand auf der Anzeigetafel nach sechs gespielten Minuten bereits ein ernüchterndes 0:3 aus Sicht der Laupnerinnen. Für die Red Ants war es wohl ein Déjà-vu vom letzten Wochenende. Laupen reagierte und stellte um auf zwei Linien. Dies brachte dann etwas Besserung ins Spiel aus Sicht von Laupen. Man konnte mit dem hohen Tempo besser mithalten und kam auch zu ein paar guten Chancen. Die Überzeugung in den Abschlüssen fehlte jedoch nach wie vor und so kamen während dem ganzen Spiel wohl lediglich etwa 1/3 der Schüsse aufs Tor.

Im zweiten Drittel agierten die Laupnerinnen wieder mit drei Linien, um die Kräfte besser zu bündeln. Ein Glücksschuss der Red Ants fand den Weg durch die vielen Beine hindurch ins Tor und setzte den Laupnerinnen somit den nächsten Dämpfer zu. Man gab sich jedoch noch nicht auf und stand mehrheitlich kompakt in der Defensive und nach vorne versuchte man mutig mitzuspielen. Es gelangen erneut gute Vorstösse, doch meistens musste Torfrau Heer den Ball nicht abwehren, da die Schüsse nebens Tor flogen. Kurz vor Ende des zweiten Drittels behielt Altwegg im Slot den Überblick und konnte den Ball Backhand auf Pass von Gmür ins Tor befördern.

Das letzte Drittel ist schnell erzählt. Die roten Ameisen mussten nicht mehr und Laupen konnte irgendwie nicht mehr. Zwar hatte Laupen ein Chancenplus zu verzeichnen, aber das mit dem Tore schiessen muss definitiv in den nächsten Trainings verbessert werden. Die Tschechin Plaskova zeigte dann noch ihr Können, liess drei Gegenspielerinnen stehen und verwandelte Bilderbuchmässig den fünften Treffer für Red Ants. Das letzte Tor des Abends gelang erneut den roten Ameisen. Aufgrund einer zwei-Minuten-Strafe ersetzten die Laupnerinnen den Torhüter durch eine Feldspielerin, das sechs gegen vier klappte jedoch nicht wie gewünscht und Larsson traf ins leere Gehäuse.

 

Die Red Ants waren über das ganze Spiel die bessere Mannschaft. Mit etwas mehr Willen im Abschluss und besserer Zuteilung in der Defensive hätte das Spiel jedoch deutlich knapper ausfallen können. An diesen Punkten muss gearbeitet werden, möchte man in den nächsten Spielen Punkte sammeln.

 

R.A. Rychenberg Winterthur – UHC Laupen ZH 6:1 (3:0, 1:1, 2:0)
Oberseen, Winterthur. 223 Zuschauer. SR Schuler/Sprecher.
Tore: 3. V. Kühne (N. Mattle) 1:0. 3. J. Krähenbühl 2:0. 6. S. Krausz (M. Plaskova) 3:0. 22. M. Plaskova (S. Krausz) 4:0. 40. L. Altwegg (S. Gmür) 4:1. 54. M. Plaskova 5:1. 60. L. Larsson (V. Kühne) 6:1.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen R.A. Rychenberg Winterthur. keine Strafen.

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