Zwei Strafen, zwei Penaltys, zwei Tore – ein Sieg

Diesen Samstag empfingen die U21-Juniorinnen das bis anhin ungeschlagenen Team aus dem Berner Oberland. Die Partie wurde um 17.00 Uhr angepfiffen und die Laupnerinnen starteten mit viel Euphorie ins Spiel.

Das Heimteam konnte von früh an das Spiel dominieren. Die Bernerinnen liessen sich dies aber nicht gefallen, sondern gaben viel Druck auf die Verteidigung. Nun musste man schnell sein, um den Ball nicht zu verlieren. In der 8. Minute wurde es brenzlig vor dem Gegnerischen Tor, aber die Bernerinnen konnten die Führung verhindern. Dies jedoch nicht fair, denn die Schiedsrichter unterbrachen das Spiel: Penalty für Laupen! Schaffer nahm sich dieser Aufgabe an und bezwang die gegnerische Torhüterin souverän. Weiterhin zeigte man gute Leistung und konnte Angriffe starten. So liess der nächste Treffer nicht zu lange auf sich warten. Durch den Assist von Honegger traf Strömberg aus spitzem Winkel das Tor. Die Freude war gross! Dennoch waren sich die Laupnerinnen bewusst, dass man nicht nachlassen durfte.

Im zweiten Drittel wurde die Laupner Verteidigung noch stärker unter Druck gesetzt. Kaum war man im Ballbesitz wurde man gleich gedoppelt. Die Auslösungen wurden schwieriger und das Spiel wurde hektisch. Anstelle des Körpers setzte man den Stock ein, was nach einigen Minuten bestraft wurde. Die Schiedsrichter sprachen eine zweiminütige Strafe gegen das Heimteam aus. Mit vier Spielerinnen auf dem Feld musste man sich nun dem Power Play der Bernerinnen stellen. Das Boxplay wurde gut gespielt und man konnte sogar offensiv Chancen kreieren. So waren diese zwei Minuten schnell um und man stand wieder zu fünft auf dem Feld. Abschlüsse gab es auf beide Seiten. In der Defensive konnte man sich über Wasser halten und Debrunner im Tor zeigte starke Leistung, um unbezwingt zu bleiben. In der Offensive versuchte man den Ball hinter die Torlinie zu bringen, aber wie auch die Gegnerinnen scheiterte man am Versuch.

Zwei Tore Differenz ist in diesem Sport nicht viel und es war klar, dass das Spiel noch nicht entschieden war. Die Bernerinnen gaben viel Druck auf die Verteidigung und versuchten, die Laupnerinnen in Bedrängnis zu bringen. Wie im Drittel zuvor war das Spiel auch jetzt oft hektisch. In der 49. Minute musste man sich erneut in Unterzahl zeigen. Aber auch diese zwei Minuten verliefen ohne Gegentor. Kurz darauf nahmen die Trainer des Heimteams das Time-Out. Die Spielerinnen konnten kurz verschnaufen und sich die Tipps der Coaches anhören. Wenige Minuten später taten die Berner Coaches das Gleiche. Wie vermutet stellten sie anstelle der Torhüterinnen eine weitere Spielerin auf das Feld. Das Heimteam versuchte den Vorsprung beizubehalten und schoss bei Möglichkeit den Ball in Richtung des unbesetzten Tores. Sehr knapp konnte eine Bernerin ein weiteres Tor durch einen Weitschuss verhindern. Allerdings stand sie dabei im Schutzraum, weshalb es einen weiteren Penalty für Laupen gab. Die Torhüterin setzte sich wieder vor das Netz und L. Bertini lief an. Dieses Mal jubelten die Gegnerinnen und das Spiel lief für wenige Minuten weiter. Doch am Resultat änderte sich nichts mehr.

Viel Zeit um den Sieg zu feiern hatte die Laupnerinnen nicht. Bereits am Sonntag erwarteten Sie wieder Besuch aus Bern. Um 13.00 Uhr startete die Partie gegen die Wizards aus Burgdorf. «Bis denn ide Elba!»

Heja Laupe #88

 

UHC Laupen ZH – Unihockey Berner Oberland 2:0 (2:0, 0:0, 0:0)
Sporthalle Elba, Wald ZH. 65 Zuschauer. SR Eisenmann/Schweizer.
Tore: 8. M. Schaffer 1:0. 11. H. Strömberg (J. Honegger) 2:0.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen UHC Laupen ZH. 1mal 2 Minuten gegen Unihockey Berner Oberland.

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