Niederlagsserie gegen Skorpion Emmental Zollbrück hält an

Die Gäste aus dem Emmental  fanden schneller ins Spiel als das Heimteam. Sie pressten und störten die Laupnerinnen schon früh beim Spielaufbau. Dies führte zu unnötigen Ballverlusten, welche von den Skorps eiskalt ausgenutzt wurden und somit führten sie bereits in der sechsten Minute mit zwei Toren. Nach dieser kalten Dusche fand dann auch das Heimteam den Tritt ins Spiel. Die Skorps domminierten zwar über weite Strecken, das Heimteam konnte aber mit ihren Kontern immer wieder Nadelstiche setzen. Drei Minuten vor Ende des ersten Drittels setze Eisenbart bei einem Ballverlust erfolgreich nach, eroberte den Ball zurück und schoss den vielumjubelten Anschlusstreffer. Nur ein paar Zeigerumdrehungen später stand das Heimteam relativ hoch. Die ausgeliehene Appenzellerin S. Manser luchste einer Verteidigerin den Ball ab und vollendete wunderschön zum Ausgleichstreffer. Mit einem Unentschieden ging es in die erste Drittelspause.

Das zweite Drittel war über weite Strecken relativ ausgeglichen. Die Laupnerinnen fanden sich zwar öfters in der Defensive wieder, diese hielt aber über weite Strecken besser Stand als noch zu Spielbeginn. Gegen diesen Gegner genügt jedoch eine kleine Unachtsamkeit und man wird bitter bestraft. Wenige Minuten vor Drittelsende zogen die Gäste aus dem Emmental durch das Duo Sturzenegger/Kipf wieder um zwei Tore davon.

Fürs letzte Drittel hiess es also erneut dem Zwei-Tore-Rückstand hinterherrennen. Das Heimteam versuchte das Spieldiktat an sich zu reissen und begann die Gäste früh zu stören. Dies führte bereits in der 42. Minute zum Erfolg. V. Manser tat es ihrer Schwester gleich und schoss wunderschön den erneuten Anschlusstreffer. Vier Minuten später konnte Verteidigerin Müller einen Ball abfangen, rannte über das halbe Feld und schloss gleich selbst ab. Erfolgreich, und so reihte auch sie sich in der Schützen-Debütantinnen des Tages ein. Das Heimteam holte den Rückstand erneut auf und nun war das Momentum auf Laupens Seite, dachte man zumindest. Leider verpasste man, in Führung zu gehen und ein Kontertor und das darauffolgende Eigentor warf die Laupnerinnen wieder zurück. Aufgeben wollten sie noch nicht. Man rannte weiter an und konnte durch eine schöne Passstafette von A. Hofmann über Kapp zu Lackova erneut verkürzen. Leider reichten die Kräfte, auch bei der kurz darauffolgenden zwei Minutenstrafe gegen die Gäste, nicht mehr aus, um nochmals auszugleichen. Ein hartumkämpftes Spiel ging schlussendlich an die Gäste aus dem Kanton Bern, welche vor allem zu Beginn des Spiels wacher waren. Am Sonntag steht die letzte Partie der Vorrunde auswärts gegen die Kloten-Dietlikon-Jets an.

 

UHC Laupen ZH – Skorpion Emmental Zollbrück 5:6 (2:2, 0:2, 3:2)
Sporthalle Elba, Wald ZH. SR Studer/Ziörjen.
Tore: 4. N. Spichiger (S. Brechbühl) 0:1. 6. S. Brechbühl (N. Spichiger) 0:2. 17. A. Eisenbart (V. Kapp) 1:2. 20. S. Manser 2:2. 35. L. Kipf (S. Sturzenegger) 2:3. 38. S. Sturzenegger (L. Kipf) 2:4. 42. V. Manser 3:4. 46. C. Müller 4:4. 51. D. Berger (S. Brechbühl) 4:5. 55. S. Aeschbacher (Eigentor) 4:6. 56. H. Lackova (V. Kapp) 5:6.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHC Laupen ZH. 1mal 2 Minuten gegen Skorpion Emmental Zollbrück.

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