Lehrstunde beim Meister

Nach dem knappen Spiel am Freitag gegen die Skorps waren die Zürcher Oberländerinnen sehr positiv gestimmt und wollten sich gegen die amtierenden Schweizermeisterinnen, Kloten-Dietlikon Jets, erst recht behaupten. Auf keinen Fall wollte man hingegen ein Déjà-vu erleben und das Spiel so starten, wie bei der letzten Begegnung gegen die Jets. Dort lag Laupen bereits nach dem ersten Drittel acht Tore im Rückstand.

 

Leider verlief der Start nicht nach Wunsch, aus Laupner Sicht. Bereits in der zweiten Minute konnten die Frauen aus Kloten den Ball zum zweiten Mal hinter Laupens Torhüterin Gatzsch befördern, wobei ein Tor noch unglücklich und unhaltbar, durch die Verteidiung der eigenen Reihe, abgelenkt wurde. Jedoch wollten sich die Laupnerinnen durch diese zwei sehr schnellen Tore nicht aus der Ruhe bringen lassen und konnten sich, trotz dem schwierigen Start wieder etwas fangen. In der sechsten Minute konnte Laupens noch junge Verteidigern A. Hofmann sogar den Anschlusstreffer erzielen. Der Zwischenstand konnte, trotz etlichen gefährlichen Möglichkeiten durch Querpässe in den Slot und Schüssen, bis zur 10. Minute gehalten werden. Die erste Linie der Kloten-Dietlikon-Jets fand aber trotz bemühter Gegenwehr noch zwei weitere Male den Weg zum Erfolg und konnte somit bis zur Pause noch bis zum Pausenstand von 4:1 erhöhen.

 

Die Laupnerinnen wollten noch nicht aufgeben. Schliesslich wurden auch schon vier Tore gegen die Jets erzielt und somit war es nicht unmöglich, noch einmal auf ein, zwei Tore heranzukommen. Stella nutzte in der 28. Minute jedoch eine kleine Unaufmerksamkeit der Laupner aus, und konnte mit einem satten Schuss aus der dritten Reihe glänzen und zum 5:1 erhöhen. Nur kurze Zeit später reagierten die Oberländerinnen nach einem Abpraller von Torhüterin Gatzsch zu langsam. Suter liess sich nicht zweimal bitten und hämmerte den Ball Volley ins Tor. Wiederum nur rund drei Minuten später verkürzte Burri aus Laupner Sicht zum 2:6. Nach erfolgreichem Druckspiel der Flügelspielerinnen nutzte sie einen ungenauen Pass der Jets eiskalt aus und versenkte den Ball im Tor. Kurz vor der zweiten Drittelspause erhöhten die Jets den Score noch einmal auf den Pausenzwischenstand von 7:2.

 

Im letzten Drittel versuchte das Team der Zürcher Oberländerinnen den „Schaden“ weiterhin möglichst gering zu halten, jedoch gelang das nicht wirklich. Laupen holte zwei unnötige Strafen und Dietlikon und allen voran Gehrig, liessen sich nicht zweimal bitten. Sie bauten den Score durch zwei Tore von Gehrig weiter aus. Wenig später holte sich auch Dietlikon eine Strafe. Das Powerplay von Laupen war dann aber ebenfalls erfolgreich. Nach wenigen Sekunden Überzahl lenkte M. Rüegg den Ball nach einem exakten Pass in den Slot unhaltbar ab.  Ein weiteres Zeichen vermochte Laupen aber nicht mehr zu setzen. Die erste Linie der Jets powerte weiter und erhöhte den Score für das Heimteam durch ganze drei weitere Tore zum Endresultat von 12:3.

 

Leider verpassten die Damen mit diesen zwei doch bitteren Niederlagen den letzten Platz in der Masterround, möchten sich jedoch jetzt mit den weiteren Spielen einen Platz für die Playoffs sichern. Das erste Spiel steht bereits am kommenden Samstag an. Um 17.00 Uhr startet das Spiel auswärts gegen die Red Ants Rychenberg-Winterthur.

In diesem Sinne: Heja Laupä.

 

Kloten-Dietlikon Jets – UHC Laupen ZH 12:3 (4:1, 3:1, 5:1)
Sporthalle Stighag, Kloten. SR Keel/Siegfried.
Tore: 1. J. Suter (M. Wiki) 1:0. 2. I. Rydfjäll (Eigentor) 2:0. 6. A. Hofmann (H. Lackova) 2:1. 11. J. Suter (M. Hintermann) 3:1. 13. M. Wiki (M. Hintermann) 4:1. 28. T. Stella (I. Gerig) 5:1. 33. J. Suter (I. Rydfjäll) 6:1. 36. M. Burri (S. Gmür) 6:2. 39. J. Suter (B. Mischler) 7:2. 41. I. Gerig (I. Rydfjäll) 8:2. 42. I. Gerig (J. Suter) 9:2. 46. M. Rüegg (V. Kapp) 9:3. 50. M. Wiki (J. Suter) 10:3. 54. M. Hintermann (M. Wiki) 11:3. 60. J. Suter (B. Mischler) 12:3.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Kloten-Dietlikon Jets. 2mal 2 Minuten gegen UHC Laupen ZH.

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