Kleine Punkteausbeute in Zug

Nach der Niederlage am letzten Wochenende wollten die Laupnerinnen dieses Wochenende auswärts gegen Zug United wieder erfolgreicher auf Punktejagd gehen. Die Zürcher Oberländerinnen starteten fulminant in das erste Drittel. Lacková zeigte gleich vor, was Effizienz ist und erzielte in den ersten sechs Minuten gleich zwei Tore. Den ersten Treffer versenkte sie mit Zug aufs Tor direkt selber und beim zweiten Treffer netzte sie auf einen Zuckerpass von Eisenbart ein. Die Zentralschweizerinnen kamen danach besser ins Spiel, scheiterten aber immer wieder an Nancy Gatzsch, welche einige Glanzparaden zeigte. Durch einen Fehler in den Laupner Reihen kamen die Zugerinnen in der 18. Minute dann doch zu ihrem ersten Tor. Dieses sollte nicht das Letzte sein in dieser rabenschwarzen 18. Minute. Zwei weitere Male musste die Laupner Schlussfrau hinter sich greifen. Alle drei Linien der Laupnerinnen schienen den Kopf ausgeschalten zu haben – es wollte irgendwie grad nichts mehr klappen und die Zugerinnen nutzten diese Unkonzentriertheit der Gäste schamlos aus. Die erste Pause kam daher für die Oberländerinnen wohl zum richtigen Zeitpunkt (oder wohl eher etwas zu spät sogar), sodass wieder Energie getankt werden konnte für die nächsten zwei Drittel.

 

Viele Ballverluste und hoher Kampfgeist auf beiden Seiten prägten das zweite Drittel. Die Zugerinnen, die mehr Ballbesitz hatten, konnten in der 24. Minute ihre Führung, durch Gemperles drittes Tor an diesem Abend, auf einen Zwei-Tore-Vorsprung ausbauen. Doch gab sich Laupen noch nicht geschlagen. Durch einen schön herausgespielten Konter konnte M. Rüegg auf Pass von Fritschi vor der zweiten Drittelspause wieder auf 3:4 verkürzen.

 

Mit ihrer ersten Ballberührung im Spiel setzte Altwegg ein krasses Ausrufezeichen kurz nach Wiederanpfiff. Mit einem wunderschönen Freistossschlenker brachte sie die Laupnerinnen zurück ins Spiel. Nachdem eine Unterzahlsituation der Laupnerinnen mit viel Moral überstanden werden konnte, schoss Kuster ihre blauen Vereinsbarben in der 49. Minute wieder in Führung. Doch der Wille der Zürcher Oberländerinnen stimmte an diesem Abend. In der letzten Minute der regulären Spielzeit konnte M. Rüegg ihr zweites Tor des Abends erzielen auf Zuspiel von Schibli.

 

Die Verlängerung brachte keine Tore, weshalb das Penaltyschiessen den Sieger des heutigen Abends erküren musste. Für die Laupnerinnen trafen lediglich Lacková und Kapp, was leider nicht reichte. Samira Inglin brachte den Zugerinnen mit ihrem zweiten eiskalten Penaltytreffer den Sieg.

 

Zug United – UHC Laupen ZH 6:5 n.P. (3:2, 1:1, 1:2, 0:0)
Dreifachsporthalle Kantonsschule Zug, Zug. 140 Zuschauer. SR Crivelli/Rampoldi.
Tore: 4. H. Lackova 0:1. 6. H. Lackova (A. Eisenbart) 0:2. 18. R. Gemperle 1:2. 18. S. Inglin 2:2. 18. R. Gemperle (S. Rüttimann-Bösch) 3:2. 24. R. Gemperle (W. Noga) 4:2. 34. M. Rüegg (T. Fritschi) 4:3. 41. L. Altwegg (L. Keller) 4:4. 49. S. Kuster (A. Hök) 5:4. 60. M. Rüegg (G. Schibli) 5:5.
Penaltyschiessen: H. Lackova trifft 0:1. W. Noga verschiesst. L. Altwegg verschiesst. S. Rüttimann-Bösch verschiesst. V. Kapp trifft 0:2. S. Inglin trifft 1:2. G. Schibli verschiesst. O. Herzog verschiesst. M. Rüegg verschiesst. S. Kuster trifft 2:2. V. Kapp verschiesst. S. Inglin trifft 3:2.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zug United. 1mal 2 Minuten gegen UHC Laupen ZH.

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