Endlich wieder singen

Wir kamen in die Elbahalle mit dem Wissen, dass heute ein Sieg hermusste. Die Skorps haben uns schon 2 Mal ärgerlich den Sieg weggeschnappt und heute waren wir dran.

Wir starten mit 2 Linien, um gleich Druck auszuüben. Erfolgreich, denn noch bevor die erste Minute abläuft, trifft Wildermuth das erste Tor. Doch auch die Skorps sind präsent und gleichen 3 Minuten später aus. Es ist ein heisser Kampf und die Skorps hocken uns im Nacken. Es steht 2:2 als eine Starfe gegen die Skorps ausgesprochen wird. Wir können sie nutzen und die kleine Führung von 3:2 geben wir nicht wieder her, sondern wir können ein Bisschen ausbauen und Beluhli schiesst das 4:2 kurz vor Schluss.

2 Tore Vorsprung sind noch nichts, das wissen wir aus Erfahrung. Wir müssen noch mehr Gas geben als zuvor.
Aber das gelingt uns im neuen Drittel nicht. Nur ein bisschen zurücklehnen und die Skorps schlagen zu. 3:4. Aber nach diesem Tor sind wir wieder wach und lassen keine weiteren Fehler zu. Kurz vor Pause bekommen die Berner nochmals eine 2-Minutenstrafe. Dadurch können wir im nächsten Drittel mit Powerplay starten.

Im letzten Drittel heisst es alles oder nichts. Entweder wir können die Führung ausbauen oder die Skorps schnappen uns auch den letzten Sieg weg. An Wille fehlt es definitiv nicht.

Wildermuth trifft im Powerplay auf Pass von Beluhli. Ein guter Start ins Drittel. Wir spielen jetzt nur noch mit 2 Blöcken und wir können das Spiel wirklich dominieren. Wir haben gelernt wie man mit den wendigen Bernern umgeht und mit einem guten Passpiel bringen wir sie zum verzweifeln. In der 48. Minute versenkt Strömberg einen Abpraller vor dem Tor. Wir sind richtig in Fahrt und jede will nochmals ein Tor schiessen. Auch die vielen Fans und unsere Bank unterstützen uns extrem. Innerhalb von wenigen Minuten fallen noch 3 Tore. Die Skorps versuchen es zwischendurch noch mit einer 6. Feldspielerin, doch ohne Erfolg. Man merkt ihnen die Frustration förmlich an und sie kassieren mehrere Strafen.

Wir gewinnen 9:3 und dürfen endlich wieder singen. Nach zwei sehr ärgerlichen Niederlagen haben wir gezeigt, was wir können. Das Momentum ist jetzt bei uns und wir brennen darauf diese Serie zu kehren.

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