Zu viele Eigenfehler wurden eiskalt bestraft

| Spielbericht

Die Laupnerinnen starteten super ins Spiel. Wollten den Churerinnen auf keinen Fall Platz lassen und auf jeden Fall nicht glauben lassen, dass sich die Zürcherinnen schon vor Spielbeginn geschlagen geben. Nicht wie in den letzten Spielen waren es die Piranhas die mehrheitlich den Ball in den eigenen Reihen laufen liessen, nein auch die Zürcher Oberländerinnen konnten Ihre Chancen kreieren. Jedoch waren es die Bündnerinnen die das erste Tor durch Gredig erzielen konnten. Die Laupnerinnen liessen sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen und versuchten ihr Spiel weiter zu spielen und den Bündnerinnen weiterhin keinen Platz zu lassen. Die Geduld der Zürcher Oberländerinnen wurde dann in der 12. Minute belohnt und Aerne konnte auf Pass von L. Rüegg das erste Tor für das Heimteam erzielen.

Das zweite Drittel ist in den Köpfen der Laupnerinnen ja bekanntlich nicht gerade das Lieblingsdrittel. Jedoch kam ein Blitzstart und Kapp konnte durch den Pass von Y. Hofmann gleich eine Minute nach dem Start den Ball hinter Piranhas Torhüterin Angehrn befördern. Wenige Minuten später schlug das Duo Kapp / Y. Hofmann wieder zu und der neue Spielstand nach 26 Minuten war 3:1 für das Heimteam aus Laupen. Leider konnten die Zürcher Oberländerinnen diese Dominanz nicht langen halten und nochmals nachdoppeln. Die Vize Weltmeisterinnen Rüttimann, Ulber und Zwinggi, mit Hilfe von Capatt und Laupens Eigenfehler, zeigten ihre Klasse und Kaltblütigkeit und drehten das Resultat innerhalb von 7 Minuten in ein 3:4 für die Gäste um. Mit diesem Zwischenresultat ging es dann in die zweite Pause.

Hochmotiviert kamen die Zürcherinnen wieder zurück von der letzten Pause. Heute sollte einiges möglich sein. Der Kampfgeist war nach wie vor trotz den sehr müden Beinen da. Auf beiden Seiten wurden weiter Chancen kreiert, jedoch konnte bis kurz vor Schluss auf beiden Seiten  kein Tor mehr erzielt werden. Laupens Torhüterin verliess Zeitweise das Tor, daruch konnte aber der Ausgleich aus Laupens Sicht ebenfalls nicht erzielt werden. Das kopflose Pressing der Zürcherinnen nutzen die Bünderinnen dann in der letzten Minute durch eine schnelle Passkombination aus und konnten sich somit den Sieg noch sichern.

Dieses Wochenende waren die Bündnerinnen noch etwas ein zu zäher Brocken für die Laupnerinnen, die müden Beine und dazu vielleicht den müden Kopf im letzten Drittel kosteten dem Heimtem ein möglicher Sieg. Wir werden sehen, ob das im Januar beim Cup  Halbfinal bei den Bündnerinnen Zuhause endlich auf die andere Seite kippt.

Zuerst sind die Damen aus Laupen aber im neuen Jahr noch bei den amtierenden Schweizermeisterinnen zu Besuch. Bis dahin wünschen wir schöne Festtage und einen guten Start ins neue Jahr.

Heja Laupä!

UHC Laupen - Piranha Chur 3:5 (1:1, 2:3, 0:1)

Halle Sporthalle Elba, Wald ZH Zuschauer 171 Schiedsrichter Patrizio Pestoni / Remo Niedermann

Tore

5. C. Gredig (C. Rüttimann) 0:1    11. S. Aerne (L. Rüegg) 1:1    21. V. Kapp (Y. Hofmann) 2:1    26. Y. Hofmann (V. Kapp) 3:1    27. C. Rüttimann (S. Ulber) 3:2    30. N. Capatt (K. Zwinggi) 3:3    33. K. Zwinggi 3:4    60. M. Wick (C. Rüttimann) 3:5

Strafen

1 x 2 Minuten gegen UHC Laupen
0 x 2 Minuten gegen Piranha Chur

Aufstellung

UHC Laupen Leana Schoch, Nancy Gatzsch, Michèle Grob, Alena Holst, Corina Keller,Stephannie Hegglin, Chiara Bertini, Katarina Lindenmeyer, Melanie Knecht, Sabi Aerne, Linda Rüegg, Melanie Burri, Tamara Fritschi, Livia Altwegg, Vanessa Kapp, Mara Rüegg, Sabrina Gmür, Yara Hofmann, Sina Hofmann, Andrea Wildermuth, Annina Eisenbart Abwesend: Hanna Strömberg Verletzt: Gentiana Behluli, Lea Keller